Öffentliche Ausschreibung der Modernisierung der Vorlandbrücke zur Pionierbrücke

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a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name Stadt Reinbek - Der Bürgermeister
Straße Hamburger Straße 5-7
PLZ, Ort 21465 Reinbek
Telefon 040 / 727 50 - 0 Fax 040 / 727 50 379
E-Mail stadtentwicklung@reinbek.de Internet https://www.reinbek.de/


b) Vergabeverfahren Öffentliche Ausschreibung, VOBIA
Vergabenummer 64-ModernisierungVorlandbrücke-1


c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe:
schriftlich


d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung
Vorlandbrücke zur Pionierbrücke über die Bille zwischen 21465 Reinbek und Hamburg-Bergedorf


f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Neubau der Vorlandbrücke zur Pionierbrücke über die Bille in 21465 Reinbek
Die Stadt Reinbek plant den Um- und Neubaubau der Vorlandbrücke zur Pionierbrücke über die Bille zur
Naturbeobachtung.
Die jetzige Brücke hat eine Länge von rd. 55m bei einer Breite von rd. 2,40m. Sie ist gelagert auf 60
Holzpfählen a ca. 6m Länge mit 30 Querriegeln und rd. 165m Längsbalken. Der Belag besteht aus rd.
270 Holzbohlen. Das Holzgeländer ist rd. 130 m lang. Die jetzt vorhandene Brücke ist zu entfernen.
Der Neubau soll neben dem Hauptsteg (56,25m x 3,04m = 171m2) noch eine Aussichtsplattform zur
Naturbeobachtung (5,21m x 5,21m) erhalten, die über einen Nebensteg (5,45m x 2,54m) zu erreichen ist.
- Hauptsteg: Für den Neubau sollen 30 verzinkte Stahlpfähle 10x4,5 mit einer Länge von 9m eingerammt
werden, die gem. Baugrundgutachten ggf. noch verlängert werden müssen.
Darauf sollen 15 Querriegel HEB140 (je 3m lang, feuerverzinkt und nach dem Schweißen kaltverzinkt)
montiert werden. Darauf werden 3 Längsträger HEB140 (ges. 170m) und 2 außenliegende IPE140 in
6m-Längen, verbunden alle 1,33m durch eingeschweißte Querträger IPE140 (IPE ges. 170m),
aufgeschweißt.
Als Holzunterkonstruktion (171m2) sind jeweils Lagerhölzer aus Eiche 60/60 vorgesehen. Auf einern
Abdeckband als Trennlage soll ein Bohlenbelag aus Eiche (glatt, 120/45, Rutschfestigkeitsklasse R11)
verlegt werden.
- Aussichtssteg rnit Nebensteg (gesamt 41m2): 10 verzinkte Stahlpfähle 10x4,5 ggf. rnit Verlängerung; 2
Querriegel HEB140 5,21m lang, 2 Querriegel HEB140 2,55m lang; Längsträger HEB140 (40m) und
IPE140 (IPE auch Querträger, ges. 65m); Lagerhölzer aus Eiche 60/60 (für 41m2); Bohlenbelag aus Eiche
(glatt, 120/45, R11);
Geländer (1,30m hoch): Stahlpfosten, S235JR, feuerverzinkt (70x70x4); Kastenrohrrahmen (50x30x2,9)
Füllstab (0 16rnm); Handlauf Buche (40/70): ges. 140m Länge;
Anschluss an den Wanderweg: 6m2 Granitkleinpflaster mit Umrandung aus Granittiefbordsteinen mit
Betonrückenstütze herstellen;
Anschluss an die bereits neugebaute Pionierbrücke über die Bille herstellen.

g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
nein

i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung: 01.10.2022
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen: 28.02.2023

j) Nebenangebote
nicht zugelassen

k) mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen


i) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
nicht elektronisch zur Verfügung gestellt. Sie können angefordert werden bei:
Vergabestelle, siehe a)

Der Zugang wird gewährt, sobald die Erfüllung der Maßnahmen belegt ist.


Nachforderung
Fehiende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert

o) Ablauf der Angebotsfrist
Ablauf der Bindefrist
am 28/6/22 um 11:00 Uhr
am 10.08.2022


p) Adresse für elektronische Angebote
Anschrift für schriftliche Angebote
Vergabestelle, siehe a)

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen:
Deutsch


r) Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen 


s) Eröffnungstermin
am 28.6.22 um 11:00

Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:
Bieter und ihre Bevollmächtigten

t) geforderte Sicherheiten: siehe Vergabeunterlagen

u) Wesentliche Finanzierungs. und zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen
Vorschriften, in denen sie enthalten sind


v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter


w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von
Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ,,Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen
sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die
Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ,,Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" ist erhältlich siehe Vergabeunterlagen.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Absatz 3 VOB/A zu machen:


x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Ministerium für inneres und Bundesangelegenheiten, Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel
 

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