Coronavirus - Stadt Reinbek informiert

 

Liebe Reinbekerinnen,
liebe Reinbeker,

soweit ein Besuch im Rathaus notwendig ist und Ihr Anliegen nicht online, telefonisch oder schriftlich erledigt werden kann, haben Sie dann die Möglichkeit, nach vorheriger Terminanmeldung zu uns zu kommen. 

Ihren Termin vereinbaren Sie online unter www.reinbek.de/termine mit uns.

Ihre Stadtverwaltung

Ihr Kontakt zu den Behörden

Das Land Schleswig-Holstein beantwortet auf seiner Internetseite häufig gestellte Fragen im Umgang mit dem Coronavirus. 

Für Fragen rund um das Coronavirus und den angeordneten Maßnahmen hat der Kreis Stormarn ein Bürger-Telefon eingerichtet. Dieses ist montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 04531 / 160-1160 erreichbar.

Für Fragen rund um das Coronavirus und den angeordneten Maßnahmen hat der Kreis Stormarn ein Bürger-Telefon eingerichtet. Dieses ist montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 04531 / 160-1160 erreichbar.

Für alle allgemeinen Anliegen in Verwaltungsfragen steht Ihnen die Behördenrufnummer 115 zur Verfügung.

Bei Fragen zur Müllentsorgung wenden Sie sich an die Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH).

Soweit ein Besuch im Rathaus notwendig ist und Ihr Anliegen nicht online, telefonisch oder schriftlich erledigt werden kann, haben Sie dann die Möglichkeit, nach vorheriger Terminanmeldung zu uns zu kommen. 

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Reinbek passt auf - Videobotschaft von Bürgermeister Björn Warmer vom 28.04.2020

Weitere Videobotschaften der Stadt Reinbek finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.

Information für alle Reinbekerinnen und Reinbeker

Aufgrund der aktuellen Lage führen wir bis auf weiteres sämtliche Trauungen im Gottorfzimmer des Schlosses nur in Anwesenheit des Brautpaares und 9 weiteren Personen, welche das Brautpaar selbst bestimmen kann, durch.

Die Trauungen im Rathaus werden aufgrund der Größe des Trauzimmers nur in Anwesenheit des Brautpaares und 5 weiteren Gästen durchgeführt.

Bei Trauungen im Kaminzimmer des Gutshauses in Glinde dürfen neben dem Brautpaar 7 weitere Gäste anwesend sein.

Das Betreten des Rathauses, Schlosses und Gutshauses ist nur mit Mund-/Nasenschutz erlaubt. Kommen Sie nicht dorthin, wenn Sie in Quarantäne sind!

Weiterhin ist aufgrund der Corona-Lage auch der private Sektempfang nach der Trauung untersagt.

Liebe Reinbekerinnen, liebe Reinbeker, soweit ein Besuch im Rathaus notwendig ist und Ihr Anliegen nicht online, telefonisch oder schriftlich erledigt werden kann, haben Sie dann die Möglichkeit, nach vorheriger Terminanmeldung zu uns zu kommen.

Hier können Sie Ihren Wunschtermin buchen.

Herzlichen Gruß aus dem Rathaus!

Mit www.reinbek-hilft.de ist seit wenigen Tagen ein kleines Portal online, welches wir kurzfristig aus den Boden gestampft haben.
Die Internetseite bietet eine täglich umfangreicher werdende Übersicht über all unsere Betriebe, die derzeit (noch) geöffnet haben, die telefonische Bestellungen entgegennehmen oder online erreichbar sind.

Reinbek hält zusammen! Kaufen Sie lokal, wann immer es geht.

Liebe Reinbekerinnen und Reinbeker, ab morgen, Montag, den 16.03.20 werden wir nun auch unser Rathaus für den Kundenverkehr schließen. Die Öffnungszeiten heben wir auf. Das gilt auch für alle bereits reservierten Termine - bis auf ganz wenige Ausnahmen (siehe unten).

Unser Terminsystem FrontDesk verschickt an alle Kund*innen mit bereits vereinbartem Termin an die hinterlegten Handynummern entsprechende SMS-Nachrichten. Alle weiteren Kund*innen des Bürgerbüros rufen wir zuhause an, so uns die Telefonnummer vorliegt.

Für alle allgemeinen Anliegen steht Ihnen die Behördenrufnummer 115 zur Verfügung. Sollten Sie ein Anliegen haben, das besonders wichtig ist, klären Sie das bitte mit uns ab. Die Kolleginnen aus dem Bürgerbüro erreichen Sie per E-Mail an buergerbuero(at)reinbek.de oder ab Mo, 8:00 Uhr unter Tel. 040-72750-333. Für alle anderen Ämter/Abteilungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an inneres(at)reinbek.de oder wählen Sie bitte 040-72750-0. 

WICHTIG: Einen Umzug innerhalb Reinbeks oder einen Zuzug nach Reinbek müssen Sie uns bitte schnellstmöglich melden. Sofern Sie hierzu bereits einen Termin mit uns abgemacht haben, kommen Sie bitte trotzdem zur vereinbarten Zeit an den Rathauseingang. Hier werden Sie von uns persönlich abgeholt.

Eheschließungen führen wir übrigens weiterhin durch, aber leider nur noch mit dem Brautpaar selbst.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir bis auf Weiteres keine Trauanmeldungen mehr entgegennehmen.

Soweit zu unserem Update 15.03.2020, 19:00 Uhr. Wir gehen jetzt los und kleben die Hinweiszettel an die Rathauseingänge. Die nächste Meldung kommt, wenn wir was Neues haben.

Trotz allem Ihnen einen angenehmen Abend!

Liebe Reinbekerinnen, liebe Reinbeker, im Rathaus tragen wir derzeit die wichtigen Informationen zusammen und finden für sehr viele Situationen praktische Lösungen. Es ist aber niemandem möglich, alles zu gleicher Zeit und in selber Tiefe zu beantworten. Einstweilen gilt: Wir sind am Ball und reagieren schnell. Eine Vorbemerkung: Es ist niemandem damit geholfen, die Gerüchteküche am Laufen zu halten. Wir benötigen Ruhe und Hilfsbereitschaft, z. B. Solidarität mit denjenigen, die Hilfen beim Einkaufen benötigen usw. Bitte bedenken Sie das und stehen anderen hilfreich zur Seite.

Zu den Nachrichten im Einzelnen:

Ab morgen sind alle Einrichtungen der Stadt Reinbek, namentlich Schloss, Bibliothek, VHS (samt aller Kurse), BeGe, Jürgen Rickertsen Haus und das Freizeitbad zunächst bis zum 19. April geschlossen. Sämtliche, auch private Veranstaltungen in diesen Einrichtungen, werden abgesagt. 

Alle Schulen sind auf Weisung des Bildungsministeriums ab sofort, ebenfalls bis zum 19. April geschlossen. Für die Klassenstufen 1 bis 6 wird bis einschließlich kommenden Mittwoch unter besonderen Voraussetzungen eine Notbetreuung angeboten. Lesen Sie bitte hierzu die Informationen des Landes Schleswig-Holstein.

Auch sämtliche Kitas sind ab Montag, den 16.3. zunächst bis zum 19.4. geschlossen - hier gibt es eine Notfallbetreuung unter den selben Voraussetzungen (siehe Link) bis einschließlich kommenden Freitag (20.3.).

Insbesondere hinsichtlich der Kitas und der Schulen ist dies der Stand heute (13.3., 15:30 Uhr). Für die Kinder, deren Eltern in den benannten Berufsgruppen tätig sind, möchten wir auch über die genannten Stichtage hinaus Betreuungsmöglichkeiten anbieten, soweit das Land nicht dafür einsteht und Regelungen erlässt. Bevor wir das zusagen können, benötigen wir aber noch Vorlauf bis Anfang der kommenden Woche. An Kreativität und Willen mangelt es uns nicht.

Soviel für jetzt, wir melden uns wieder.

Aus Gründen der Fürsorge für die Kolleginnen und Kollegen sowie die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger schränkt die Stadt Reinbek ab morgen ihren Betrieb in weiten Bereichen ein.

Für Behörden, die im Bereich der Daseinsfürsorge wichtige Funktionen wahrnehmen, ist die Aufrechterhaltung des Betriebes besonders wichtig. Umso konsequenter müssen die Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses und der städtischen Einrichtungen sein.

Daher werden ab sofort so viele Arbeiten wie möglich von zuhause aus durchgeführt. Die Präsenz im Rathaus wird dann streckenweise auf eine „Grundlast“ zurückgefahren. Das hat für alle Kundinnen und Kunden zur Folge, dass die telefonische Kontaktaufnahme bitte zuallererst über die Behördenrufnummer 115 zu erfolgen hat. Hier können im Callcenter eine Vielzahl alltäglicher Fragen beantwortet werden.

Aber auch insgesamt bittet die Stadt Reinbek um Verständnis für eine Reduzierung aller Terminmöglichkeiten. Wichtig ist stets die Frage, ob ein Besuch im Rathaus oder den städtischen Einrichtungen wirklich notwendig ist, oder ob nicht z.B. eine Anfrage über E-Mail den selben Zweck erfüllen kann.

Darüber hinaus hat Bürgermeister Björn Warmer weitere Veranstaltungen abgesagt, darunter die Seniorenmesse „Viva Senores“ am 17. und 18. April. Er appelliert weiterhin und dringend an alle Veranstalter, nicht zwingend notwendige Zusammenkünfte abzusagen oder zu verschieben.

"Wir sind uns bewusst, dass diese Maßnahmen Einschränkungen auch im täglichen Leben bedeuten können, halten aber schnelles und konsequentes Handeln für notwendig.", so Bürgermeister Björn Warmer.

Das Land Schleswig-Holstein beantwortet auf seiner Internetseite häufig gestellte Fragen im Umgang mit dem Coronavirus. 

Informationen für Eltern

Das Land Schleswig-Holstein beantwortet auf seiner Internetseite häufig gestellte Fragen für den Krippen- und Kitabereich und für den Schulbereich

Seit 01.04.2020 werden keine Elternbeiträge mehr für die Reinbeker Kindertagesstätten eingezogen. Einige Reinbeker Kinder werden in Hamburger Kindertagesstätten betreut. Für die Eltern dieser Kinder stellt sich die Frage, ob auch für sie eine Aussetzung der Elternbeiträge ab 01.04.2020 gilt. Dieses Thema wird zurzeit gerade rechtlich geprüft. Sobald es Ergebnisse dazu gibt, wird die Stadt Reinbek darüber informieren. Haben Sie bitte ein wenig Geduld, die rechtliche Prüfung wird noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.

Auch die Stadt Reinbek wird die Elternbeiträge für ihre Kindertagesstätte ab dem 1.4.2020 bis auf Weiteres nicht mehr einziehen. Für alle übrigen Kitas in freier Trägerschaft werden die selben Voraussetzungen geschaffen, so dass alle Eltern kurzfristig von Zahlungen freigestellt werden können. 

Das Essengeld ist bereits seit dem 1. Tag des Betreuungsausfalles nicht mehr fällig. Bereits geleistete Beiträge werden zurückerstattet. 

Aufgrund der erheblichen Vielfalt von Trägern stellt sich die Reinbeker Situation komplex dar. Wichtig ist es, einerseits den Eltern ein klares Signal zu geben, andererseits aber auch die Kita-Träger nicht in Liquiditätsengpässe zu entlassen. Einstweilen wird die Stadt Reinbek als Restkostenfinanziererin in die Bresche springen. 

Hilfreich ist, dass das Land Schleswig-Holstein vor kurzem angekündigt hatte, nach Landtagsbeschluss am 6. Mai 2020 den Kommunen einen Betrag von € 50 Mio. zur Verfügung zu stellen. Wann genau die Kommunen diese Ausgleichszahlung entgegennehmen können und wie lang diese wirklich auskömmlich ist, ist noch unklar. 

Auch für die Offenen Ganztagsschulen wird von der Stadt eine Lösung für die Beitragsfreiheit vorbereitet. 

Nachdem unsere Reinbeker Kitas seit dem 16.03.2020 geschlossen sind, stellt sich für viele von Ihnen die Frage, ob Sie noch Beiträge zahlen müssen.

Am 21.03.2020 wurde im Landtag beschlossen, die Städte und Gemeinden mit einer Zahlung des Landes in Höhe von 50 Mio. € zu entlasten, damit Eltern landesweit die Kita-Beiträge für zwei Monate erstattet werden können. Das Verfahren zur Verteilung dieser Mittel wird gerade zwischen Land und den Kommunen abgestimmt. 

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir noch auf die genauen Regelungen warten müssen, bevor wir Ihnen die Informationen weiterreichen können. Bitte sehen Sie also immer mal wieder auf diese Seite, wir halten Sie auf dem Laufenden.

Nachdem die Reinbeker Kitas ab 16.03.20 geschlossen bleiben, stellt sich für viele von Ihnen die Frage, wie wir in dieser Situation mit der Beitragspflicht umgehen. Das klären wir gerade, wir sind sehr um eine gute Lösung bemüht. Ein klein wenig Zeit benötigen wir allerdings noch. Anfang der kommenden Woche wollen Ihnen hier mitteilen, wie wir verfahren wollen. Bitte sehen Sie also immer mal wieder auf diese Seite, wir halten Sie auf dem Laufenden.

Informationen für Gewerbetreibende

Das Land Schleswig-Holstein beantwortet hier zahlreiche Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus für Wirtschaftsbetriebe. Aktuelle Informationen der IHK Schleswig-Holstein für Unternehmen zu Corona finden Sie hier. Die IHK Lübeck hat im Kontext mit „Corona“ am 26.3. die Facebook-Gruppe GemeinsamAnpacken eingerichtet - zum branchenübergreifenden Vernetzen, Austauschen, Ideen geben, Helfen und Mut machen: www.facebook.com/groups/GemeinsamAnpacken

 

Gewerbebetriebe finden hier einen Vordruck für einen Passierschein.

Viele kleine Unternehmen machen sich derzeit aufgrund der Corona-Pandemie Gedanken, wie sie das Ansteckungsrisiko in ihrem Betrieb möglichst geringhalten. Dabei bereitet die Abwägung zwischen Aufrechterhaltung des Betriebs und Minimierung von gesundheitlichen Risiken enorme Schwierigkeiten. Zudem bestehen große Planungsunsicherheiten, welche Mitarbeiter in einem Ansteckungsfalle zusätzlich zum Infizierten vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt werden könnten. Klare Aussagen anhand von eindeutigen Kriterien, ab wann dem Ansteckungsrisiko tatsächlich Rechnung getragen wurde, kann auch das Gesundheitsamt aufgrund des hohen Individualisierungsgrades für alle Betriebe nicht gleichermaßen treffen.
Um dennoch den Anforderungen zur Vermeidung von Corona-Ansteckungen gerecht zu werden, sollte jedes Unternehmen ein Konzept erarbeiten und dieses vor allem schriftlich dokumentieren. Es könnte neben der Minimierung des Infektionsrisikos auch im Ansteckungsfalle den Gesundheitsämtern die Entscheidung erleichtern, ob und welche Kollegen zusätzlich in Quarantäne zu schicken sind. Dazu schlägt die IHK Leitlinien beziehungsweise Richtlinien als Hilfestellung für die Erarbeitung eines solchen Konzeptes vor, um den Unternehmen den Umgang mit dem Ansteckungsrisiko zu erleichtern.
Hier finden Sie die Handreichung der IHK.

Informationen für Patientinnen und Patienten

Eine Ansteckung mit dem Coronavirus ist nach derzeitigem Stand vor allem dann möglich, wenn eine Bürgerin oder ein Bürger sich zuvor in einem der Verbreitungsgebiete des Virus aufgehalten hat oder direkten Kontakt mit einem Coronavirus-Infizierten hatte.

Ganz wichtig: Wer meint, dass diese Kriterien auf ihn zutreffen und entsprechende Symptome zeigt, sollte zunächst von zu Hause aus die Hausärztin oder den Hausarzt telefonisch kontaktieren und weiteres abklären lassen. Durch eine telefonische Kontaktaufnahme kann auch eine mögliche Weiterverbreitung gebremst werden.

Darüber hinaus können Patientinnen und Patienten sich 24/7 an das ab dem 1. Januar deutlich ausgebaute Angebot unter der Nummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung wenden. Diese ist auch außerhalb der Sprechzeiten erreichbar und leistet Hilfestellung bei der Entscheidung über weitere Schritte. Damit sollen Patientinnen und Patienten dahin weitervermittelt werden, wo sie am besten aufgehoben sind. Auch über das Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein unter 0431-797 000 01 erhält man Informationen.

(Quelle: Webseite des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein)
 

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bevölkerung bereit.

Auch das Robert Koch Institut in Berlin bietet über diese Seite Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus.

Zusammengefasste Informationen erhalten Sie über den Aufruf dieses Faltblattes.

Aktuelle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes erfahren Sie hier.

Kontaktpersonen sind bzw. werden ermittelt, informiert und vorbeugend durch den Fachdienst Gesundheit des Kreises Stormarn unter 14-tägige häusliche Quarantäne gestellt.

Wenn eine Bürgerin oder ein Bürger direkten Kontakt mit einem Coronavirus-Infizierten hatte oder die Person sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufhielt und Krankheitssymptome zeigt.

Das zuständige Gesundheitsamt, also für Reinbek der Fachdienst Gesundheit des Kreises Stormarn, stellt Personen unter Quarantäne.

Das Gesundheitsamt ordnet eine häusliche Isolierung nur an, wenn die vorgenannten Kriterien zutreffen. Diese dient vor allem dazu, die Verbreitung des Virus zu minimieren. Und: Nur bei einer Anordnung über das Gesundheitsamt oder bei einer individuellen Vereinbarung mit dem Arbeitgeber sind die Gehaltsfortzahlung und der Kündigungsschutz gegeben.

Nein! Die Isolierung wird deswegen angeordnet, um gerade durch den Nicht-Kontakt die Ansteckung und damit Verbreitung zu minimieren!

Diese Entscheidung obliegt dem Arbeitgeber.

Wichtig ist, dass die Regeln, vor allem die Isolierung, auch eingehalten werden. Aktuell gilt dies sowohl für die Kontaktpersonen als auch für die Haushaltsmitglieder. Das heißt: Alle Personen eines Haushalts (gleiche Wohnung, gleiches Haus) sollten sich getrennt voneinander aufhalten. Die Personen erhalten seitens des Gesundheitsamtes praktische Tipps zur Umsetzung wie beispielsweise: Essen zu unterschiedlichen Zeiten, getrennte Schlafräume / eigenes Zimmer / eigenes Bad, falls man sich begegnet, 2 m voneinander Abstand halten, Hygieneregeln beachten (Händewaschen, Hustenetikette etc.), keine Haushaltsgegenstände teilen.
Bisher sind alle betroffenen Menschen absolut kooperativ und halten sich daran!

Zum Umgang mit Hund / Katze: Bisher ist nur eine Mensch zu Mensch Übertragung nachgewiesen, so dass Hunde und Katzen sich weiterhin draußen aufhalten können. Für Hunde ist dann ein „Gassi-Service“ durch Freunde oder Agentur zu organisieren (Übergabe dann ohne persönlichen Kontakt von Mensch zu Mensch!).

Eine derartige Maßnahme stellt einen erheblichen Eingriff in die Grundrechte des Betroffenen dar. Aus diesem Grund ist in §56 Infektionsschutzgesetz geregelt, dass eine Entschädigung in Geld erhält, wer als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern einen Verdienstausfall erleidet, wobei Arbeitnehmern für die Dauer von sechs Wochen die Entschädigung vom Arbeitgeber auszuzahlen ist. Wichtig ist, dass der Antrag auf Entschädigung (auch des Arbeitgebers) innerhalb von drei Monaten an das Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein zu stellen ist.