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Neuigkeiten zum Schulzentrum und den Ersatzbauten (Stand 11.01.2019, 12:15 Uhr)

Die Verwaltungsräume im unbelasteten Bereich des Schulzentrums wurden wieder freigegeben. Auch die Spinde der Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule können wieder geöffnet werden.


Ergebnisse der Staubmessungen

Sämtliche Staubproben waren unbelastet – und zwar sowohl solche aus den faserfreien grünen Räumen, als auch solche aus den belasteten roten Räumen. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass ein Zusammenhang zwischen der Belastung der Raumluft und des Staubes gerade nicht zwangsläufig gegeben ist.


Einsammlung der Schulmaterialien in den Klassenräumen

Der faserfreie, grüne Bereich kann nach Auskunft der Schadstoffgutachter gefahrenlos betreten werden. Daher wurden am 09. und 10. Januar sämtliche Schulmaterialien (Bücher, Hefte, Turnbeutel usw.) eingesammelt und an die jetzigen Standorte der Klassen in Reinbek und Wentorf verbracht.

Die Materialien aus den belasteten Räumen werden seit dem 10. Januar von einer Spezialfirma gereinigt und ebenso Stück für Stück übergeben, so dass alle Schülerinnen und Schüler wieder in Besitz ihrer Sachen kommen. 

Freigabe der grünen Bereiche und der Spinde

Die Verwaltungsräume im unbelasteten Bereich wurden – in Absprache mit Schadstoff-Experten – wieder freigegeben, so dass die Schulleitung der Gemeinschaftsschule und das Sekreteriat übergangsweise wieder in das Schulgebäude gezogen sind.

Im Schulgebäude befinden sich Spinde, in denen die Schülerinnen und Schüler persönliche und schulische Gegenstände verschlossen haben. Die Spinde im Erdgeschoss befinden sich im unbelasteten Bereich, sodass die Inhalte herausgenommen werden können. Hierzu werden die Eltern noch gesondert über die App DSB mobile von der Schule informiert.


Aufstellung von Schulcontainern

Wir arbeiten seit der Aufstellung des Ersatzraumplans (19.12.18) an der Bedarfsermittlung und Beschaffung von Schulcontainern unterschiedlichster Art (einfache Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Toiletten usw.).

Wir haben parallel Angebote von 11 Herstellern eingefordert. Bis auf ganz wenige Ausnahmen müssen alle Container neu produziert werden. Aufträge werden schnellstmöglich vergeben. Absehbar ist die Errichtung der Schulcontainer der Amalie-Sieveking-Schule an der Klosterbergenschule im Laufe des Monats Februar.

Für die Gemeinschaftsschule hat die Rückholung der Schülerinnen und Schüler aus Wentorf Priorität. Zu diesem Zweck werden die ersten Container südlich des Mühlenredders gestellt. Einen verbindlichen Termin wollen wir schnellstmöglich nachreichen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass sich das Tempo der Umsetzung allein an den Produktionszeiten der Container bemisst.

Erschließungsarbeiten zur Versorgung der Container südlich des Mühlenredders mit Wasser/Abwasser und Strom sind bereits im Dezember durchgeführt worden. Weitere Arbeiten werden folgen.

Wir werden Sie an dieser Stelle über jede Neuigkeit zur Aufstellung der Container informieren, sobald wir von den Firmen verlässliche Daten bekommen haben.

Lennart Fey

Stadt Reinbek - Presse und Öffentlichkeitsarbeit


Ersatzmaßnahmen für das Schulzentrum Reinbek (Stand: 20.12.2018)

Für die Gemeinschaftsschule wird im nächsten Jahr ein Container-Campus in der Nähe des jetzigen Schulzentrums entstehen. Hierdurch können alle Jahrgänge wieder an einem Standort zusammen unterrichtet werden. Das Gebäude selbst bleibt bis zur Fertigstellung der Vollsanierung und Erweiterung geschlossen.

Die ersten Container für die Verwaltung stehen bereits. Im Januar sollen dann die ersten Unterrichtsräume folgen. Hier haben wir mit langen Lieferzeiten für die Unterrichtscontainer zu kämpfen, sind aber mit mehreren Firmen im Gespräch, um eine möglichst schnelle Lösung zu realisieren.

In den letzten Tagen haben wir die Campus-Lösung gemeinsam mit Vertretern aus Schulleitung, Schüler- und Elternvertretung sowie Kommunalpolitik erarbeitet.

Die Amalie-Sieveking-Schule wird für die Zeit der Vollsanierung des Schulzentrums in Schulcontainer auf dem Gelände der Grundschule Klosterbergen ziehen.

 

Wo werden welche Jahrgänge unterrichtet?

Die Jahrgänge 5 bis 7 sollen südlich des Mühlenredders in unmittelbarer Nähe der Grundschule Mühlenredder unterrichtet werden. Dies hat die Vorteile, dass die Schülerinnen und Schüler auch die Mensa und den Schulhof der Grundschule mitnutzen können.

Auf dem Gelände der BMX-Bahn, nördlich des Schulzentrums, sollen die Jahrgänge 8 bis 10 unterrichtet werden. Auch werden hier Fachräume entstehen.

Die Klassencontainer, welche aktuell auf dem Schulhof des Schulzentrums stehen, sollen im Sommer - nach überstandener Abitur-Prüfung des 13. Jahrgangs – auf den Bolzplatz nördlich des Schulzentrums gestellt werden. Hier wird dann die Oberstufe unterrichtet.

Ein Verwaltungstrakt mit Lehrerzimmer, Büros für die Schulleitung und Verwaltung wird auf Teilen des Lehrerparkplatzes östlich des Schulzentrums aufgebaut. Auch hier werden weitere Fachräume entstehen.

Priorität hat aktuell, die jetzt in Wentorf unterrichteten Schülerinnen und Schüler wieder nach Reinbek zurückzuholen.

Lennart Fey

Stadt Reinbek - Presse und Öffentlichkeitsarbeit

 

 


 

Messergebnisse Raumluft Schulzentrum  (Stand 17.12.2018, 14:30 Uhr)

In der Raumübersicht sehen Sie die uns aktuell vorliegenden Messergebnisse (Faserkonzentration pro m³) aller drei Stockwerke. Die Messungen des Hauptgebäudes sind damit im Wesentlichen abgeschlossen. Einige wenige innenliegende Räume und Flure stehen noch aus. Die Raumübersicht finden Sie HIER.

Aktuelle Bewertung

Im 2. OG setzt sich der Eindruck des 1. OG fort. Betroffen ist der westlich gelegene Bauabschnitt.

Im EG ergibt sich ein differenziertes Bild. Auch hier ist der westliche Bauabschnitt belastet. Dazu kommen aber Werte, die sich nicht in dieses Schema einreihen. Fragen ergeben sich erneut aus den unterschiedlichen Werten benachbarter Räumlichkeiten, teils auch innerhalb eines Bauabschnittes.


Erklärung der Schadstoffkonzentrationen

Die sehr unterschiedlichen Belastungen sind (allein) durch unsere bisherigen Vermutungen nicht zu erklären. Das Schulzentrum ist zwischen 1973 und 1976 in zwei Bauabschnitten gebaut worden. Auffällig ist, dass erhöhe Faserbelastungen fast ausschließlich im ersten, westlich gelegenen Bauabschnitt gemessen wurden. Warum dies der Fall ist, ist noch nicht geklärt. Zurzeit werden Bauteile aus beiden Gebäudeabschnitten untersucht. Materialproben wurden entnommen und werden analysiert.

Wie geht es weiter?

Ziel ist es, bis zum Beginn der Weihnachtsferien eine möglichst klare Perspektive zu schaffen. Bis in den Monat Januar, ggf. auch noch bis in den Februar verbleiben die Unterrichtsorte an den jetzigen Stellen in Reinbek und Wentorf.

Im Anschluss sollen möglichst alle Unterrichtsräume wieder an den Mühlenredder ziehen, um die Schuleinrichtungen an einem Ort zu konzentrieren. Hierzu diskutieren wir gerade verschiedene Containerlösungen.

Weiterhin gilt: Wie mit dem unbelasteten Teil des Hauptgebäudes verfahren wird, kann nur zusammen mit den Schülerinnen und Schülern, deren Vertretern sowie dem Lehrerkollegium entschieden werden.


Informationen zu Gesundheitsrisiken

Sollten Sie Fragen zur Bedeutung der Asbestbelastung haben und möglicherweise sogar selbst betroffen gewesen sein, sind wir im Rathaus für Sie da.

Tel.: 040-72750 500
E-Mail: bildung@reinbek.de

Für Gesundheitsfragen sind wir allerdings nicht die Experten. Hier steht Ihnen für Auskünfte und Beratungen Herr Günther vom Gesundheitsamt des Kreises Stormarn zur Verfügung:

Tel.: 04531-160 1428
E-Mail: j.guenther@kreis-stormarn.de

Lennart Fey

Stadt Reinbek - Presse und Öffentlichkeitsarbeit

 


 

Schadstoffmessungen im Schulzentrum Mühlenredder

Was wir bisher wissen (Stand 11.12.2018, 18.40 Uhr)

Diese Meldung wird laufend aktualisiert.

Wir haben gerade unsere Informationen zu den Schadstoffmessungen aktualisiert. Die geplante Vollsanierung der Schule wurde von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen; es soll kurzfristig mit der Baumaßnahme begonnen werden.
Am Nachmittag des 12.12.2018 werden wir die uns bis dahin vorliegenden Messwerte der weiteren Schadstoffmessungen veröffentlichen.

 

Was wurde gemessen?

Im Vorwege der Sanierung des Schulzentrums wurden am 29.11.2018 Schadstoffmessungen in zwei Räumen durchgeführt. Diese Messergebnisse sind uns am Nachmittag des 04.12.2018 zur Verfügung gestellt worden.

 

Was sagen die Ergebnisse aus?

In einem Raum wurde eine Asbestfaserkonzentration von etwa 1.624 - 3.635 Fasern pro m³ Luft gemessen. Dieser Raum ist mit Glasalplatten an zwei Wänden verkleidet.

In einem weiteren Raum wurde eine Konzentration von 938 - 1.146 Fasern pro m³ Luft gemessen. Hier ist nur die Fensterseite mit Glasalplatten verkleidet.

 

Warum wurde das Hauptgebäude des Schulzentrums geschlossen?

Beide Werte sind erhöht bzw. zu hoch. Wir konnten nicht mit Sicherheit annehmen, dass alle übrigen, teils baugleichen Räume unbelastet sind. Deswegen hat der Bürgermeister die Schließung des gesamten Hauptgebäudes verfügt.

 

Wie geht die Stadt jetzt weiter vor?

Es werden derzeit Messungen in sämtlichen Räumen des Hauptgebäudes vorgenommen. Gemeinsam mit Schadstoffexperten werden die Quellen der Asbestbelastung ermittelt. Parallel erarbeiten wir, wie diese Asbestquellen versiegelt werden und die Räume einer gefahrlosen Nutzung übergeben werden können. Konkret planen wir die kurzfristige Sanierung eines Raumes, um den Erfolg der Maßnahmen überprüfen zu können. Alle Messergebnisse werden offengelegt und auf unserer Internetseite www.reinbek.de veröffentlicht. Die Veröffentlichung der bis dahin vorliegenden Ergebnisse erfolgt am Mittwoch, den 12.12.2018, nachmittags.

 

Besteht eine Gefahr für die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte?

Das wollen wir so konkret wie möglich beantworten und haben deshalb das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn mit einbezogen. Sobald wir eine Antwort des Gesundheitsamtes haben, teilen wir Ihnen diese mit.

 

Wann kann der Unterricht in dem Schulgebäude wieder aufgenommen werden?

Wenn alle Messwerte vorliegen, wissen wir, ob und wo wir sanieren müssen. Wir gehen jetzt davon aus, dass uns Ende dieser Woche die Werte sowie deren Beurteilung vorliegen. Sodann soll so schnell wie möglich eine Prüfung der Lage erfolgen und schnellstmöglich mit Sanierungsarbeiten begonnen werden.  

 

Was ist mit der geplanten Sanierung der Schule? Ändert sich der Ablaufplan, wenn ja, inwiefern?

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Reinbek hat am 06.12.2018 unter anderem eine Vollsanierung des Schulzentrums für 27,5 Millionen Euro beschlossen. Ob sich der geplante Ablaufplan ändert, hängt auch von den weiteren Messergebnissen ab. Der Bauantrag für das Projekt wurde bereits eingereicht. In enger Kooperation mit allen am Genehmigungsprozess Beteiligten soll schnellstmöglich - voraussichtlich bis Ende Januar- die Baugenehmigung erteilt werden, so dass kurzfristig mit der Baumaßnahme begonnen werden kann.

Bisher war geplant, die Maßnahme in 2 Bauabschnitten durchzuführen; im Sommer 2019 zu beginnen und Mitte 2022 fertigzustellen.

 

Wo finden jetzt der Unterricht und die Betreuung statt?

Der Unterricht der Amalie-Sieveking-Schule findet bis auf weiteres in der Grundschule Klosterbergen statt.

Den Vertretungsplan für die Gemeinschaftsschule finden Sie in der Schul-App „DSB mobile“. Schulorte sind ab Montag weiterhin der Containerbereich auf dem Schulhof, die Grundschule Mühlenredder, das Rathaus und  die Sachsenwaldschule Gymnasium Reinbek.

Seit dem 10.12.2018 findet der Unterricht auch in Wentorf statt. Die Gemeinschaftsschule, das Gymnasium und die Gemeinde Wentorf stellen gemeinsam 13 Klassenräume zur Verfügung.

Damit konnte der Schulbetrieb an wenigen Orten zusammengefasst werden. Ziel ist es weiterhin, den Schulbetrieb weiter zu zentralisieren. Dabei geht es weiterhin darum, die Einschränkungen im Ablauf des Schulbetriebs zu reduzieren.

 

Wann und wo gibt es neue Informationen?

Sobald uns neue Informationen vorliegen, werden diese auf unserer Internetseite www.reinbek.de, auf Facebook „Reinbek - unsere Stadt“, über unsere Mailverteiler und die App DSB mobile veröffentlicht.

 

Lennart Fey

Stadt Reinbek - Presse und Öffentlichkeitsarbeit

 


 

Schulzentrum vorübergehend gesperrt

Im Vorwege der geplanten Sanierungsmaßnahmen sind im Schulzentrum Schadstoffmessungen in zwei Schulräumen durchgeführt worden. Dabei wurde in einem Raum eine erhöhte Konzentration von Asbestfasern festgestellt und in dem anderen Raum wurde ein Wert gemessen, der sich im Grenzbereich bewegt.

Diese Messwerte entsprechen nicht der erwartbaren Situation. Aus diesem Grund werden nun in allen Räumen Messungen durchgeführt, um ein Gesamtbild der vorhandenen Situation zu bekommen.

Bis die Werte vorliegen, bleibt das Gebäude geschlossen. Die Schulleitungen informieren die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer, ob und wo der Unterricht morgen und in den kommenden Tagen stattfindet.

Jede Information die wir haben, geben wir weiter.


 

                                                                                                                                    

Die Stadt Reinbek lädt zum Neujahrsempfang am 06.01.2019 ein. Die komplette Einladung finden Sie hier.


Über die Öffentliche Auslegung des Entwurfes des Landschaftsrahmenplanes für den sogenannten Planungsraum III (vom 09. Oktober 2018 bis 08. Februar 2019,  im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein) informieren wir Sie mit dieser Amtlichen Bekanntmachung...

Der Entwurf des neuen Landschaftsrahmenplans III und die dazugehörigen Karten sind auch im Internet unter https://bolapla-sh.de einsehbar. Auch hierüber kann eine Stellungnahme abgegeben werden.


  

    Reinbek meine Stadt

  

"Reinbek meine Stadt" heißt das Lied des Musikers Torsten Lange (www.guitaranddrums.de), das er über seine Heimatstadt geschrieben hat. Aber sehen Sie selbst...


 

Einheitliche Behördennummer 115 - die Nummer für alle Behördenanfragen

 

Unter einer einzigen Telefonnummer - 115 - erhalten Sie kompetente Auskünfte über Leistungen der öffentlichen Verwaltung der Stadt Reinbek.
Ziel der 115 ist es, Ihnen als Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit einem Anruf verlässliche und schnelle Auskünfte und Hilfestellungen zu bieten – unabhängig von lokalen und verwaltungsinternen Zuständigkeiten.

Wählen Sie die 115 einfach ohne Vorwahl vom Festnetz oder Ihrem Handy.
Die 115 erreichen Sie bei vielen Anbietern zum Festnetztarif und ist häufig in Flatrates enthalten.

Sie erreichen die 115 zu den Servicezeiten:  Montag – Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr.
Weitere Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten des Bundesministeriums des Inneren:
www.115.de (Ihre Behördenrufnummer 115) 

 
Schülerprojekt anlässlich "775-Jahre" Reinbek 2.500 Schüler, von der 2. bis zur 13. Klasse, und 100 Lehrer von sieben Reinbeker Schulen bildeten das Stadtwappen nach.