Hilfe in der Energiekrise

Liebe Reinbekerinnen,
liebe Reinbeker,

die Energieversorgungsnotlage und die daraus resultierende Energiekrise sind eines der großen aktuellen Themen in der Bevölkerung. Die Energiekosten, insbesondere für Gas, steigen seit einiger Zeit drastisch an. Auch für die kommenden Monate muss mit weiteren Preissteigerungen gerechnet werden. Aber nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine ist Gas ein knappes Gut. Als natürliche Ressource ist dieser Rohstoff endlich und wir alle sind angehalten, ressourcenschonender zu leben. 

Auf dieser Webseite wollen wir Ihnen Hilfestellungen an die Hand geben, die Sie unterstützen sollen, wenn Sie sich in einer finanziellen Schieflage befinden oder vor finanziellen Herausforderungen stehen. Wer kann Ihnen helfen, wenn es finanziell eng wird oder Sie sich verschuldet haben? Und wo können Sie unterstützende Leistungen wie Wohngeld beantragen?

Daneben haben wir Ihnen verschiedene Tipps zusammengestellt, die Ihnen im Alltag helfen sollen, Energie zu sparen. Wir haben Vorschläge und Ideen zusammengetragen, wie Sie Ihren Heizungsverbrauch reduzieren können, wenn Sie beispielsweise richtig Lüften und Ihr Heizverhalten anpassen. Auch beim Thema Strom können Sie an verschiedenen Stellen sparen: In der Küche, beim Waschen und Trocknen, bei der Beleuchtung sowie bei der Unterhaltung und im Home Office. 

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit diesen Informationen helfen können. 

Ihre Stadtverwaltung

Bild: Portemonnaie mit Geldscheinen, Heizkörper im Hintergrund
Stadt Reinbek informiert zur Energiekrise

Hilfsangebote in Reinbek

Suppenküche:

Im Gemeindehaus der Nathan-Söderblom-Kirche in Reinbek hat immer donnerstags in der Zeit von 12.00 bis 13.00 Uhr die Suppenküche geöffnet. Es gibt eine warme Suppe, eine Tasse Kaffee sowie ein Stück Kuchen und Raum zum Austauschen. Das Team der Kirchengemeinde kocht die Suppe jede Woche frisch, das Gemüse wird am Abend vorher mit großem Fleiß geschnippelt. Aber in der Suppe steckt nicht nur Fleiß sondern auch viel Liebe drin. 

Die Suppenküche wird unterstützt durch Lebensmittelspenden der Bäckereien ZIMMER und KNAACK sowie der Schlachterei im EDEKA am Täbyplatz. Auch finanziert sie sich durch Geldzuwendungen von großzügigen Spendern unserer Gemeinde.

Daten im Überblick:

  • Donnerstag
  • 12:00
  • Gemeindehaus Berliner Straße 4

Bergedorfer Tafel e.V./Ausgabestelle Nathan-Söderblom-Kirche

Einmal in der Woche erhalten bedürftige Personen Lebensmittel der Bergedorfer Tafel e.V. bei der Nathan-Söderblom-Kirche. Freitags in der Zeit von 13.00 bis 14.00 Uhr hat die Ausgabestelle geöffnet. 

Adressen für Schuldnerberatungen:

Schuldnerberatungsstelle Gemeinschaftszentrum Sönke-Nissen-Park-Stiftung  
Möllner Landstr. 53   21509 Glinde
Telefon: 040-710004 22-23 -24
Mail: schuldnerberatung(at)gutshaus-glinde.de

Eine Übersicht zu Anlaufstellen zur Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein ist unter www.schuldnerberatung-sh.de zu finden.

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein bietet ebenfalls telefonische Beratungen zum Thema Schuldnerberatung an. Dafür buchen Sie online unter www.verbraucherzentrale.sh/beratung-sh/online-terminbuchung einen Telefontermin.

Service-Telefon: (04531) 590 99 40 

Staatliche Hilfen

Ein Überblick der staatlichen Entlastungspakete 

Die Bundesregierung hat umfangreiche Entlastungspakete geschnürt. Gemeinsam umfassen sie nun mehr als 95 Milliarden Euro. Zusätzlich soll ein Abwehrschirm über 200 Milliarden Euro die Energiekosten dämpfen. Das Ziel: Bürgerinnen und Bürger sollen in dieser Zeit unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden. 

Die Maßnahmen sollen Bürger:innen, aber auch Unternehmen unterstützen. Folgende Bereiche sind davon abgedeckt:

  • Energie - Sicher und Bezahlbar
  • Hilfe für Menschen mit wenig Geld
  • Inflation - Auswirkungen Dämpfen, Steuern senken
  • Wirtschaft unterstützen

Wir haben für Sie die Informationen nachfolgend zusammengetragen:

 

 

 

Was ist das Wohngeld und wer hat Anspruch?

Reicht das Einkommen Ihres privaten Haushalts nach den objektiven Regeln des Wohngeldgesetzes nicht aus, um selbst die Kosten für Ihren Wohnraum zu tragen, könnten Sie einen Rechtsanspruch auf Wohngeld haben. Wohngeld wird für Mieterinnen und Mieter als Mietzuschuss und für das selbst genutzte Wohneigentum (Eigenheim, Eigentumswohnung) als Lastenzuschuss gewährt.

Wohngeld wird nur auf Antrag gewährt. Maßgebend für die Höhe des Wohngeldes sind die Größe des Haushaltes, das Gesamteinkommen aller Mitglieder des Haushaltes und die Höhe der zu berücksichtigenden Miete beziehungsweise Belastung. Die wohngeldrelevante Miete umfasst die kalten Betriebskosten (sogenannte Brutto-Kaltmiete), nicht jedoch Betriebskosten für zentrale Heizungs- und Warmwasserversorgungseinrichtungen.

Ein Anspruch auf Wohngeld besteht nicht, wenn die Kosten der Unterkunft von einem anderen Sozialleistungsträger übernommen werden, zum Beispiel bei Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld-(ALG)-II-Empfängerinnen und -empfängern.

Wohngeldreform und Heizkostenzuschuss

Das Wohngeld wird deutlich erhöht. Davon profitieren ab Januar 2023 zwei Millionen Menschen – Empfängerinnen und Empfänger bekommen als schnelle Hilfe einen weiteren Heizkostenzuschuss.

Höheres Wohngeld für mehr Berechtigte: Zwei Millionen Menschen profitieren

Zum 1. Januar 2023 ist die größte Wohngeldreform in der Geschichte in Deutschland geplant. Mit dem neuen „Wohngeld Plus“ sollen deutlich mehr Geringentlohnte ein höheres Wohngeld bekommen: Der Kreis der Wohngeldberechtigten soll von heute rund 600.000 auf zwei Millionen Bürgerinnen und Bürger erweitert werden.

Der Wohngeldbetrag wird sich 2023 voraussichtlich um durchschnittlich rund 190 Euro pro Monat erhöhen. Das bedeutet eine Verdoppelung des Wohngeldes. Es steigt von durchschnittlich rund 180 Euro pro Monat (ohne Reform) auf rund 370 Euro pro Monat.

Eine dauerhafte Heizkostenkomponente soll die steigenden Energiekosten und eine Klimakomponente erstmals Kosten, etwa für energetische Gebäudesanierung abfedern.

Weiterer Heizkostenzuschuss: 415 Euro für eine Person

Um jetzt schnell zu helfen, erhalten Wohngeldempfängerinnen und Wohngeldempfänger für die Heizperiode von September bis Dezember 2022 einmalig einen zweiten Heizkostenzuschuss: Für eine Person sind 415 Euro, für zwei Personen 540 Euro und für jede weitere Person zusätzliche 100 Euro vorgesehen. Zuschussberechtigte Azubis, Schülerinnen und Schüler und Studierende erhalten jeweils einen Heizkostenzuschuss in Höhe von 345 Euro.

Damit ergänzt die Bundesregierung den Heizkostenzuschuss I und trägt den steigenden Preisen Rechnung. Diesen ersten, einmaligen Zuschuss erhalten seit Juli 2022 insgesamt 2,1 Millionen Menschen. Er beträgt mindestens 270 Euro für Wohngeld-Haushalte und 230 Euro für Auszubildende und Studierende im BAföG-Bezug. Dafür stellt der Bund rund 380 Millionen Euro zur Verfügung.

Quelle: Bundesregierung

 

Wohngeld beantragen - so geht es

Sie sind berechtigt, Wohngeld zu beantragen? Das können Sie hier machen.

Basisversorgung zu günstigeren Preisen

Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sollen mit einer günstigeren Basisversorgung von den stark gestiegenen Gas- und Stromkosten entlastet werden. Dafür will die Bundesregierung mit Preisbremsen sorgen. Als Soforthilfe übernimmt der Bund den Dezember-Abschlag für Gas und Wärme für private sowie kleine und mittlere gewerbliche Kunden.

Für private Haushalte und kleine und mittlere Unternehmen (unter 1,5 Millionen Kilowattstunden Gasverbrauch im Jahr) übernimmt der Bund im Dezember den Abschlag für die Gasversorgung. Diese Soforthilfe kommt auch Fernwärmekunden zugute. Die Einmalzahlung dient als spürbare Entlastung, um den Zeitraum bis zur Gaspreisbremse zu überbrücken.

Preisbremsen für Strom und Gas kommen 2023

Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen sollen dann 2023 mit Preisbremsen für Gas und Strom spürbar von den stark gestiegenen Kosten entlastet werden: Sie können eine Basisversorgung zu günstigeren Preisen nutzen. Ziel ist es, die Energiekosten bezahlbar zu halten und zugleich eine sichere Versorgung mit Gas zu gewährleisten, damit Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Industrie und Mittelstand heil durch diese Krise kommen. Damit die Motivation zum Energiesparen bleibt, greift ab einem gewissen Verbrauch der Marktpreis.

Die Bundesregierung greift für die Preisbremsen die Vorschläge der unabhängigen „ExpertInnen-Kommission Gas und Wärme“ auf. Sie wird in Kürze Gesetzentwürfe zur Umsetzung auf den Weg bringen.

Gaspreisbremse: Für private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen (unter 1,5 Millionen Kilowattstunden Gasverbrauch im Jahr) sowie für Vereine soll der Gaspreis von spätestens März 2023 bis April 2024 bei 12 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt werden – angestrebt wird die rückwirkende Geltung zum 1. Februar. Eine befristete Gaspreisbremse soll ab Januar 2023 ebenfalls der von den hohen Preisen betroffenen Industrie dabei helfen, Produktion und Beschäftigung zu sichern. Der Preis für die Kilowattstunde wird hier auf 7 Cent gedeckelt. 

Eine Strompreisbremse soll ab Januar 2023 dazu beitragen, dass die Stromkosten insgesamt sinken. Der Strompreis für private Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen wird daher bei 40 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Dies gilt für den Basisbedarf von 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs. Für Industriekunden liegt der Deckel bei 13 Cent für 70 Prozent des historischen Verbrauchs. Dazu muss auch der Anstieg der Netzentgelte im deutschen Stromnetz gedämpft werden. Die Netzentgelte sind Bestandteil der Stromkosten und werden somit von den Stromkundinnen und -kunden getragen. Um die Strompreisbremse für den Basisverbrauch und eine Dämpfung der Netzentgelte für Strom zu finanzieren, sollen Zufallsgewinne von Stromproduzenten zumindest teilweise abgeschöpft werden.

Quelle: Bundesregierung 

Steuersenkung auf den Gasverbrauch

Ein ermäßigter Steuersatz für den Gasverbrauch von 7 Prozent statt 19 Prozent entlastet Gaskunden befristet bis Ende März 2024. Diese Maßnahme wird sich direkt inflationshemmend auswirken.

CO2-Preis bleibt zunächst stabil

Nach der Einführung der nationalen CO2-Bepreisung im Januar 2021 betrug der Preis für eine Tonne zunächst 25 Euro. Im Jahr 2022 stieg der Preis auf 30 Euro pro Tonne. Um Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen nicht zusätzlich bei den Energiekosten zu belasten, wird die Anfang 2023 anstehende Erhöhung des CO2-Preises um weitere fünf Euro um ein Jahr verschoben. Durch die Verschiebung entstehen zunächst keine zusätzlichen Kosten für Sprit, Heizöl und Gas.

Streichung der EEG-Umlage

Stromkundinnen und -kunden zahlen seit dem 1. Juli 2022 keine EEG-Umlage mehr. Ab Januar 2023 wird die EEG-Umlage dann auf Dauer abgeschafft. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahlte 2021 noch 227,50 Euro für die EEG-Umlage. 2022 werden es wegen der Absenkung zum 1. Juli über das Jahr gerechnet nur noch 65 Euro sein. 2023 wird die Absenkung auf null dann voll wirksam.

Quelle: Bundesregierung

Energiekosten: Zuschuss von bis zu 300 Euro

Erwerbstätige erhielten im September eine Energiepreispauschale, Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende und Fachschülerinnen und Fachschüler profitieren ebenfalls von einer Einmalzahlung.

Im September haben einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige eine einmalige Energiepreispauschale von 300 Euro erhalten. Sie wurde zusammen mit dem Lohn ausgezahlt. Selbständige bekommen einen Vorschuss, indem sie weniger Steuern vorauszahlen müssen. Insgesamt beträgt das Entlastungsvolumen 10,4 Milliarden Euro.

Rentnerinnen und Rentner sollen im Dezember eine einmalige Energiepreispauschale von 300 Euro von der Rentenversicherung erhalten. Wegen der Steuerpflicht wirkt die Pauschale bei niedriger Rente stärker und sorgt so für einen sozialen Ausgleich.

Auch Studierende sowie Fachschülerinnen und Fachschüler sind von den steigenden Energiekosten betroffen. Nach dem Heizkostenzuschuss für BAföG-Empfängerinnen und -empfänger sollen nunmehr alle Studentinnen und Studenten sowie Fachschülerinnen und Fachschüler eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro erhalten. Der Bund trägt die Kosten. Er wird mit den Ländern beraten, wie die Auszahlung schnell und unbürokratisch vor Ort erfolgen kann.

Quelle: Bundesregierung

Sichere Energieversorgung: Verbraucherinnen und Verbraucher schützen

Bürgerinnen und Bürger sollen zuverlässig und sicher mit Strom und Gas versorgt werden – auch wenn einzelne ihre Kosten nicht begleichen können.

Können Mieterinnen und Mieter höhere Betriebskostenvorauszahlungen kurzfristig nicht zahlen, erhalten sie Schutz vor Kündigungen.

Die Bundesregierung will zudem Sperrungen von Strom und Gas verhindern, indem sie die Möglichkeit schafft, Energiekosten zu stunden, wenn einzelne Verbraucher trotz Inanspruchnahme aller Unterstützungsleistungen sowie vertraglichen Finanzierungsmöglichkeiten ihre Kosten nicht bezahlen können. Das Energierecht wird entsprechend angepasst.

Quelle: Bundesregierung

Bürgergeld und höherer Regelbedarf

Aus der Grundsicherung wird ein Bürgergeld. Die Midijob-Grenze steigt auf 2.000 Euro.

Einführung eines Bürgergeldes

Arbeitslosengeld II und Sozialgeld sollen zum 1. Januar 2023 durch das Bürgergeld ersetzt werden. Gleichzeitig werden die Regelbedarfe fortgeschrieben.

Das Bürgergeld soll ab Januar 2023 für alleinstehende Erwachsene 502 Euro im Monat betragen – ein Plus von 53 Euro gegenüber dem aktuellen Regelbedarf.

Damit gerade in Zeiten steigender Preise das Existenzminimum für alle gesichert ist, sollen die Bedarfe künftig nicht erst rückwirkend, sondern vorausschauend an die Teuerungsraten angepasst werden.

Midi-Job-Grenze steigt auf 2.000 Euro

Die Höchsteinkommensgrenze für Midi-Jobs soll zum 1. Januar 2023 noch einmal um 400 Euro steigen – auf dann 2.000 Euro. Bereits zum 1. Oktober, mit der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes auf zwölf Euro, haben sich die Einkommensgrenzen für Midi-Jobs verschoben. Sie liegen seither zwischen 520,01 Euro und 1.600 Euro. Wer einen Midi-Job hat, zahlt reduzierte Sozialversicherungsbeiträge, an der unteren Einkommensgrenze null Beiträge, mit zunehmendem Einkommen gleitend mehr.

So gibt es mehr Netto vom Brutto. Besonders Menschen an der unteren Einkommensgrenze profitieren von der Ausweitung. 

Einmalzahlung bei Arbeitslosengeld I und Grundsicherung

Zusätzlich zu ihrem Arbeitslosengeld haben Empfangsberechtigte von Arbeitslosengeld I eine Einmalzahlung von 100 Euro erhalten. Voraussetzung war, dass im Juli 2022 an mindestens einem Tag Anspruch auf Arbeitslosengeld I bestand.

Erwachsene Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Grundsicherung haben im Juli eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro erhalten.

Quelle: Bundesregierung

Höheres Kindergeld und weitere Verbesserungen für Kinder

Das Kindergeld für die ersten drei Kinder steigt auf jeweils 237 Euro. Familien mit niedrigem Einkommen werden zusätzlich durch einen Sofortzuschlag und die Erhöhung des Kinderzuschlags entlastet.

Kinderbonus

Um Familien in Zeiten außergewöhnlicher Belastungen zusätzlich zu unterstützen, gibt es für jedes Kind einen einmaligen Kinderbonus in Höhe von 100 Euro. Dieser wurde im Juli ausgezahlt. Er wird auf den steuerlichen Kinderfreibetrag angerechnet. Der Kinderbonus wird für jedes Kind gezahlt, für das im Jahr 2022 mindestens in einem Monat Anspruch auf Kindergeld besteht. Eltern erhalten den Bonus also auch für Kinder, die noch im Jahr 2022 – nach dem Auszahlungsmonat Juli – geboren werden.

Kindergeld

Um Familien besonders zu unterstützen, wird das Kindergeld für die ersten drei Kinder auf jeweils 237 Euro pro Monat erhöht. Die Erhöhung soll zum 1. Januar 2023 erfolgen. Für das erste und zweite Kind bedeutet das eine Erhöhung um 18 Euro monatlich, für das dritte Kind um 12 Euro monatlich. Für eine Familie mit zwei Kindern sind das 432 Euro jährlich mehr. Für eine Familie mit drei Kindern wären das 576 Euro mehr im Jahr. Angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten ist dies gerade für Familien mit niedrigem Haushaltseinkommen wichtig.

Kindersofortzuschlag

Seit Juli erhalten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die in Familien mit wenig oder keinem Einkommen groß werden, einen monatlichen Sofortzuschlag von 20 Euro. Jährlich bedeutet das für eine anspruchsberechtigte Familie mit zwei Kindern also ein Plus von 480 Euro. Davon profitieren rund 2,9 Millionen von Armut betroffene Kinder und ihre Familien. Dies gilt bis zur Einführung der Kindergrundsicherung. So will die Bundesregierung finanzielle Spielräume für Familien schaffen und dazu beitragen, die Lebensumstände und Chancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.  

Den Zuschlag erhalten alle Kinder, die in Familien leben, die beispielsweise mit Hartz IV auskommen müssen, Wohngeld erhalten, einen Anspruch auf Kinderzuschlag haben oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen.

Kinderzuschlag

Familien mit niedrigem Haushaltseinkommen werden auch durch eine Erhöhung des Kinderzuschlags unterstützt. Der Kinderzuschlag ist eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für erwerbstätige Eltern, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzukommen.

Der Höchstbetrag des Kinderzuschlages wurde bereits zum 1. Juli 2022 im Zuge der Einführung des Kindersofortzuschlages auf 229 Euro monatlich je Kind erhöht. Um die zusätzlichen Belastungen dieser Familien aufgrund der Inflation abzumildern, wird der Höchstbetrag des Kinderzuschlages ab dem 1. Januar 2023 nochmals erhöht und auf 250 Euro monatlich angehoben. Pro Jahr ist das – bei Bezug des Höchstbetrages – ein Plus von 492 Euro.

 

Höhere Pendlerpauschale und Nachfolger des 9-Euro-Ticket

Die Pendlerpauschale steigt auf 38 Cent ab dem 21. Kilometer. Außerdem soll ein bundesweites Nahverkehrsticket eingeführt werden– denn das befristete 9-Euro-Ticket war ein großer Erfolg.

Anhebung der Pendlerpauschale

Die Entfernungspauschale für Berufspendlerinnen und -pendler steigt rückwirkend zum 1. Januar auf 38 Cent pro Kilometer ab dem 21. Kilometer. Sie kann also in der Steuererklärung für 2022 geltend gemacht werden. Die Regelung gilt bis 2026 und unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel. Über die Mobilitätsprämie wird die Entlastung auch auf Geringverdiener:innen übertragen.

Bundesweites Deutschlandticket

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, „schnellstmöglich“ ein digitales, bundesweit gültiges und monatlich kündbares Nahverkehrsticket einzuführen - das sogenannte Deutschlandticket. Einstiegspreis: 49 Euro im Monat. Die Bundesregierung ist bereit, dafür 1,5 Milliarden Euro bereitzustellen; die Länder haben zugesagt, sich in selber Höhe zu beteiligen.

Das Deutschlandticket resultiert aus dem zeitlich befristeten Neun-Euro-Ticket, das in den Sommermonaten 2022 angeboten wurde und ein großer Erfolg war: rund 52 Millionen Tickets wurden über den gesamten Zeitraum verkauft – zusätzlich zu den mehr als zehn Millionen Abonnentinnen und Abonnenten, die das vergünstigte Ticket automatisch erhielten. Es wurde vom Bund mit 2,5 Milliarden Euro finanziert.

Niedrigere Energiesteuer auf Kraftstoffe („Tankrabatt“)

Zum 1. Juni 2022 wurden die Energiesteuersätze auf Kraftstoffe befristet für drei Monate auf das europäische Mindestmaß gesenkt. Die Steuerentlastung für Benzin betrug damit 29,55 Cent je Liter, für Diesel 14,04 Cent je Liter. Dafür verzichtete der Bund auf zusätzliche Einnahmen in Höhe von 3,1 Milliarden Euro.

Der sogenannte Tankrabatt hat schnell und wirksam die Menschen entlastet, die auf das Auto angewiesen sind. Eine belastbare Beurteilung der Weitergabe der befristeten Energiesteuersenkung an die Endkundinnen und -kunden kann erst nach Vorliegen umfassender Daten erfolgen.

Quelle: Bundesregierung

Abbau der kalten Progression, höhere Pauschalen und Freibeträge

Vom Abbau der kalten Progression profitieren ab 2023 rund 48 Millionen steuerpflichtige Bürgerinnen und Bürger – steuerliche Mehrbelastungen durch die Inflation werden ausgeglichen.

Um steuerliche Mehrbelastungen auszugleichen, die durch die hohe Inflation entstehen, wird die Steuerlast an die Inflation angepasst. Dazu werden die Tarifeckwerte im Einkommenssteuertarif nach rechts verschoben sowie Grundfreibetrag und Kinderfreibetrag erhöht.

Von diesem Abbau der kalten Progression profitieren ab 2023 rund 48 Millionen steuerpflichtige Bürgerinnen und Bürger – Beschäftigte, Rentnerinnen und Rentner, Selbstständige sowie Unternehmerinnen und Unternehmer. Für Menschen mit besonders hohen Einkommen, für die der sogenannte Reichensteuersatz von 45 Prozent greift, gelten diese Verbesserungen nicht.

Fragen und Antworten zum Abbau der kalten Progression bietet auch das Bundesfinanzministerium.

Außerdem gilt der um 200 Euro erhöhte Arbeitnehmerpauschalbetrag auch weiterhin. Beschäftigte können also ihre Werbungskosten bei der Einkommensteuererklärung über 2022 hinaus ohne Belege pauschal in Höhe von 1.200 Euro geltend machen. Im Video erklärt Finanzminister Christian Lindner die Kalte Progression wie sie entsteht und wie der Staat sie ausgleicht.

Quelle: Bundesregierung

Was verbraucht am meisten Strom?

Besonders viel Strom verbrauchen wir bei unserer Kommunikation und Unterhaltung – durchschnittlich fast 1/3 des Stromverbrauchs in einem Haushalt. Hierunter fallen Fernseher, Computer, Spielekonsolen und alles was dazu gehört. Hier lohnt es sich also besonders auf effiziente Geräte zu setzen.

Es gibt aber auch andere typische Stromfresser im Haushalt. Hierzu zählen zum Beispiel sehr alte „weiße“ Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Kühlschrank und Gefriergerät. Bei solchen Großgeräten sollten Sie nach etwa 10 bis 15 Jahren ausrechnen, ob sich ein Neukauf für Sie lohnt. Beim Kühlschrank hilft die Verbaucherzentrale mit dem Kühlschrank-Rechner.

Auch die alte Heizungspumpe kann ein richtiger Stromfresser sein. Der Austausch gegen eine neue, hocheffiziente Pumpe spart etwa 90 % Strom. Mehr hierzu finden Sie im GEO Artikel  "Heizung optimieren und Heizkosten sparen".

Gasverbrauch reduzieren

Heizen ja, aber nur so viel wie nötig

Bis zu sechs Prozent der Heizenergie können Sie einsparen, wenn Sie die Raumtemperatur um nur ein Grad reduzieren. Diesen Unterschied werden Sie auf Ihrer Heizkosten-Abrechnung bemerken.

Heizen Sie dort, wo es notwendig ist

Draußen wird es kälter und gerne hat man es im Haus oder der Wohnung kuschelig warm. Dabei ist aber nicht notwendig jeden Raum eines Hauses oder einer Mietwohung gleich warm zu halten. Beispielsweise das Schlafzimmer darf gerne etwas kühler sein und wirkt sich positiv auf den Schlaf aus. Die ideale Schlafzimmertemperatur liegt unter 20 Grad. Für Babies und Kleinkinder zwischen 16 und 19 Grad. 

Beim Verlassen des Hauses die Heizung runterdrehen

Gerade wenn man tagsüber nicht zu Hause ist, bietet es sich an das Thermostat etwas herunterzuregeln. Jedoch ganz abstellen sollten Sie die Heizung auch nicht. Denn wenn die Wände sowie das Mobiliar zu sehr auskühlen, ist viel Energie erforderlich, damit die Räume wieder wohlig warm werden. Wichtig: Wenn Sie auf Ihre Heizkosten achten, sollten Sie auch richtig lüften! 

Duschen statt Vollbad

Einen erheblichen Teil der Energie, den wir verbrauchen, geht auf den Warmwasser-Verbrauch zurück. Eine schöne heiße Wanne ist insbesondere im Herbst und Winter sehr verlockend, verbraucht aber deutlich mehr heißes Wasser als die Dusche. Noch weiter reduzieren kann man den Energiebedarf, wenn man das Wasser beim Einseifen abdreht und einen wassersparenden Duschkopf benutzt. Mit dieser feinen Brause können Sie Ihren Warmwasserverbrauch noch einmal halbieren. 

Zähne putzen, aber ohne laufendes Wasser

Gedankenversunken putzen wir uns unsere Zähne und währenddessen sprudelt das Wasser aus dem Hahn. Hier können Sie ansetzen. Drehen Sie das Wasser nur auf, um die Zahnbürste zu befeuchten und zum Ausspülen. Auch hier können Sie Ihren Warmwasser-Verbrauch noch weiter reduzieren, indem Sie einen Zahnputzbecher nutzen. 

 

Quelle: https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/energie-sparen--10-tipps-einfache-tipps-31688770.html

Heizen ja, aber nicht mehr als nötig

Im Wohnzimmer darf es gerne kuschelig sein und mit 20 Grad fühlen sich die meisten sehr wohl. Die Küche ist ein aktiver Ort, wo auch der Herd mitheizt, daher sind hier 18 Grad ausreichend. Im Schlafzimmer können Sie die Temperatur auf 16 oder 17 Grad einstellen.

2. Heizen Sie nach Bedarf

Unsere Wohnung soll zwar warm sein. Aber sie muss es nicht 24 Stunden und an jedem Tag der Heizperiode sein. Wer tagsüber das Haus verlässt, kann getrost die Temperatur um einige Grad herunterregeln, etwa von 20 auf 18 Grad. In der Nacht dürfen es in Wohn- und Arbeitsräumen sogar fünf Grad weniger sein. Wer ein eigenes Heim und eine moderne Heizungsanlage hat, weiß die Vorzüge der automatischen Nachtabsenkung zu schätzen. Die Heizung ganz abzustellen, dürfte sich – außer bei langer Abwesenheit – nicht lohnen, denn es kostet viel Energie, die ausgekühlten Innenwände wieder aufzuheizen.

3. Thermostate richtig nutzen

Thermostatventile sind mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Aber sie wollen auch richtig genutzt werden. Ob es draußen friert oder die Sonne ins Fenster scheint: Die Regler halten die Raumtemperatur konstant und sparen so zwischen vier und acht Prozent Heizenergie, sofern sie richtig arbeiten können. Sorgen Sie also dafür, dass sie nicht von Gardinen oder Möbeln verdeckt werden. Es gibt inzwischen auch programmierbare Thermostate, die punktgenau dafür sorgen, dass es schon warm ist, wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen. Mit solchen Geräten lassen sich sogar bis zu zehn Prozent Energie sparen. Und sie eignen sich auch für Mieter. Beim Auszug einfach wieder gegen die alten Thermostate austauschen.

4. Richtig lüften

Im Winter soll es in der Wohnung warm sein – aber nicht muffig. Darum ist das Lüften unerlässlich. Wir verhindern so, dass die Raumluft durch Bad, Küche und Atemluft zu feucht wird, und steigern unser Wohlbefinden. Am besten ist das „Querlüften“ durch gegenüberliegende Fenster oder Räume. Im kräftigen Luftstrom ist schon nach wenigen Minuten ein großer Teil der Raumluft ausgetauscht. Und die Wände können die gespeicherte Wärme an die frische Raumluft abgeben. Während Sie lüften, sollten Sie die Thermostate runterdrehen. Das Lüften mit gekippten Fenstern ist dagegen nicht effektiv. Auch Dauerlüften sollten Sie vermeiden. Und wer auch bei Minusgraden gerne mit offenem Fenster schläft, nimmt in Kauf, dass dabei die Wände auskühlen – und damit auch die angrenzenden Räume. Besser ist es, die Fenster nachts geschlossen zu halten und morgens kräftig durchzulüften.

5. Fenster und Türen abdichten

Wenn (meist alte) Fenster und Türen nicht richtig schließen, lüften wir unfreiwillig permanent. Das bringt dem Raumklima wenig, belastet dafür aber unnötig die Heizkostenabrechnung. Wo es zieht, merkt man meist schon im Vorbeigehen. Für kniffligere Fälle bietet sich ein Teelicht an. Die flackernde Flamme verrät den unerwünschten Luftstrom. Abhilfe leisten Dichtungsbänder, die es in jeder gewünschten Stärke und Qualität schon für wenige Euro im Baumarkt gibt. Schaumstoffdichtungen sind zwar die billigste Variante, halten aber nicht so lange wie Dichtungen aus Gummi. Bei undichten Wohnungs- und Haustüren leisten Bürstendichtungen oder textile Zugluftstopper gute Dienste. Fragen Sie am besten zunächst Ihren Vermieter, ob und was er tun kann. Denken Sie aber daran, Ihre Wohnräume nach dem Abdichten täglich gut zu lüften.

6. Freiheit für Heizkörper

Heizkörper sollen ihre Wärme möglichst gleichmäßig in den Raum abgeben – durch Wärmestrahlung und die erwärmte Raumluft. Das können sie aber nur, wenn nichts im Weg steht. Heizkörperverkleidungen, Polstermöbel oder herabhängende Gardinen stören da nur und treiben die Heizkosten um bis zu fünf Prozent und mehr in die Höhe.

7. Heizkörpernischen dämmen

Heizkörper sollen ihre Wärme in den Raum abgeben und nicht in die Mauer, vor der sie stehen. Besonders in Heizkörpernischen ist die Mauer so dünn, dass die Wärme leicht nach außen dringt und verloren geht. Dämmen Sie also den Zwischenraum – bei Platzmangel auch mit einer Alu-kaschierten Styroporplatte. Das sieht zwar unter ästhetischen Gesichtspunkten eher mittelprächtig aus, spart aber Heizkosten und sorgt dafür, dass der Raum schneller warm wird. Grundsätzlich gilt: Sprechen Sie als Mieter Veränderungen, die sich nicht ohne Weiteres und restlos rückgängig machen lassen, mit Ihrem Vermieter ab, auch wenn es sich um energetische Verbesserungen handelt. Dann gibt es beim Auszug keinen Stress.

8. Heizungsrohre dämmen

Schon auf dem Weg zum Heizkörper geht oft viel Energie verloren – durch nackte Heizungsrohre im Keller nämlich. Wenn Sie also Eigentümer sind, können Sie mit wenig Aufwand dafür sorgen, dass die Wärme da ankommt, wo sie hingehört. Das nötige Material erhalten Sie kostengünstig – zwischen drei und neun Euro pro Meter – im Baumarkt. Achten Sie darauf, dass die Dämmschicht ungefähr dem Rohrdurchmesser entspricht. Eine Anleitung gibt es zum Beispiel hier: co2online.de/modernisieren-und-bauen/rohrisolierung.

9. Was Rolläden und Co. bewirken

Halten Sie nachts Rollläden, Fensterläden und Gardinen geschlossen. Denn sie verbessern, besonders bei tiefen Außentemperaturen, den Dämmwert der Fenster. Und Sie verringern allein durch Rollläden Wärmeverluste des Fensters um mehr als 20 Prozent.

10. Heizungsanlage regelmäßig warten lassen

Wenn Sie Hausbesitzer sind, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Heizungsanlage in regelmäßigen Abständen (am besten jährlich vor dem Beginn der Heizperiode) von einem Fachmann inspiziert wird. Denn nur er kann beurteilen, ob die Anlage noch effizient arbeitet. Dazu gehören Fragen wie: Stimmt der Wasserdruck im Heizsystem? Ist Luft in Rohren oder Heizkörpern? Ist die Warmwassertemperatur auf höchstens 60 Grad eingestellt? Stimmt die Vorlauftemperatur?

11. Hydraulischer Abgleich 

Auch wenn hier der Fachmann ran muss, ist die Sache eigentlich ganz einfach: Mit dem hydraulischen Abgleich stellt der Installateur sicher, dass die Heizkörper in allen Räumen gleichmäßig ihre Wärme abgeben. Auf diese Weise können Sie in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus bis zu 110 Euro jährlich sparen. Ob sich ein Abgleich lohnt (die Kosten liegen zurzeit zwischen 650 und 1250 Euro), finden Sie am besten mit einem einfachen Online-Rechner heraus: co2online.de/waermecheck. Übrigens: Einen hydraulischen Abgleich fördert der Staat mit 30 Prozent der Nettokosten. Mehr Informationen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): bafa.de. Wenn Sie Eigentümer sind und Ihre Heizungsanlage älter ist als zehn Jahre, lohnt es sich, eine neue anzuschaffen.

12. Warmes Wasser ist pure Energie

Knapp 13 Prozent unseres Energieverbrauchs zu Hause verwenden wir für das Erwärmen von Wasser. Das heiße Vollbad ist also ein kostbares Vergnügen, auf das Sie besser verzichten sollten. Für die Haut ist es ohnehin nicht bekömmlich. Duschen Sie lieber kurz mit einem Sparkopf. So verbrauchen Sie zehnmal weniger Wasser und Heizenergie. Das Händewaschen funktioniert übrigens auch mit kaltem Wasser hervorragend.

 

Quelle: https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/17557-rtkl-klimaschutz-zu-hause-mit-diesen-12-tipps-sparen-sie-heizkosten

Richtig lüften - so geht’s
  • Lüften Sie mehrmals täglich für einige Minuten. Am besten „quer“, das heißt, mit weit offenen Fenstern an entgegengesetzten Enden der Wohnung. Sichern Sie Türen und Fenster, damit sie im Luftzug nicht zuschlagen.
  • Drehen Sie die Thermostate während des Lüftens herunter und dann wieder auf die gewünschte Stufe (3 entspricht etwa 20 Grad).
  • Beim Duschen sollten Sie darauf achten, dass Sie die Badezimmertür geschlossen halten. So dringt die Feuchtigkeit gar nicht erst in die übrige Wohnung ein. Wischen Sie nach dem Duschen Fliesen und Armaturen trocken und lüften Sie im Bad.
  • Schlafzimmer sollten Sie wegen der Feuchtigkeitsabgabe während der Nacht unbedingt morgens einige Minuten lüften. Abends ist es keine gute Idee, den Raum durch Wärme aus den übrigen Räumen aufzuwärmen. Denn die enthaltene Feuchtigkeit könnte an den kühleren Wänden kondensieren.
  • Achten Sie darauf, dass größere Möbelstücke nicht näher als zehn Zentimeter an die Außenwand herangerückt stehen. Denn hinter ihnen muss ausreichend Luft zirkulieren können.

Quelle: https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/17916-rtkl-feuchte-raeume-richtig-lueften-so-vermeiden-sie-schimmel-der-wohnung

An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine kleine Sammlung an wertvollen Tipps zum Thema "Energie sparen" zusammenstellen: